Airbag-Rückruf für Citroën und DS

Weltweit etwas über 9.000 Einheiten benötigen eine Kontrolle und ggf. einen Austausch der Luftkissen. Ein Zusammenhang mit dem Takata-Debakel ist nicht bestätigt.

Innenraum eines DS5
Bild: DS Automobiles Kommunikation

Von den 665 in Deutschland zurückgerufenen Fahrzeugen der Marken Citroën und DS sind laut einem Sprecher der deutschen Pressestelle des PSA-Konzerns “bereits mehr als ein Drittel überprüft worden”. Bei den Baureihen C3, C4, DS3, DS4 und DS5 (Foto) aus dem Produktionszeitraum 2. September 2009 bis 12. April 2017 könne eine “Beeinträchtigung des Treibgases” der Airbags vorliegen, “verursacht durch eine länger andauernde Einwirkung hoher Feuchtigkeit und hoher Temperatur”, sagte er.

Die Folgen bei Airbagauslösung sind von anderen Herstellern bekannt und vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) schon mehrfach wie folgt beschrieben: “unkontrollierte Entfaltung” und ein “Lösen von Metallfragmenten, die die Insassen verletzen können”. Ob es sich hier um einen weiteren Rückruf im Zuge des Takata-Debakels handelt, ließ der PSA-Sprecher offen.

Dafür nannte er die Dauer des Werkstattaufenthalts für Kontrolle und den ggf. notwendigen Austausch der Airbags. Die Aktion mit dem internen Code “GYY”, die weltweit für etwas über 9.000 Einheiten vorgesehen ist, soll in maximal zwei Stunden erledigt sein.

Gleichartige Fehlermeldungen der anderen PSA-Marken Peugeot und Opel liegen aktuell nicht vor. Ohnehin wurden in diesem Zusammenhang bislang nur die beiden unter Mitsubishi-Regie gebauten Elektroautos C-Zero und Ion auffällig.

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