Mercedes kontrolliert Sitzlehnenverriegelung beim GLS

Um eine erhöhte Verletzungsgefahr für die Passagiere der dritten Sitzreihe auszuschließen, müssen rund 134.000 SUV in die Vertragswerkstatt. In Deutschland fällt der Rückruf recht übersichtlich aus.

Ein Mercedes-Benz GLS 580 4MATIC, designo hyazinthrot metallic, Leder schwarz, steht 2019 auf einer Anhöhe vor einer Bergkette.
Bild: Daimler AG

Die Feder im Verriegelungsmechanismus der Sitzlehne in der dritten Sitzreihe überprüfen Mercedes-Vertragswerkstätten derzeit bei weltweit rund 134.000 Exemplaren des GLS (Baureihe 167). Vergleichsweise wenige davon sind im Heimatmarkt Deutschland unterwegs. Der Rückruf steht hierzulande für knapp 4.400 Einheiten an.

Zwischen November 2017 und Mai 2022 könnten die Federn nicht entsprechend den Vorgaben montiert worden sein, begründete ein Konzernsprecher die Aktion. Hierdurch ist zwar die grundsätzliche Funktion der Sitzlehnenverriegelung nicht betroffen. Bei einem Unfall steigt aber die Verletzungsgefahr der Fahrzeuginsassen.

Bei Bedarf ersetzen die Werkstattmitarbeiter die Sitzlehne. Dem Hersteller zufolge ist hierfür maximal eine halbe Stunde eingeplant. Fragen zur Aktion mit dem internen Code „9391001“ beantwortet die Mercedes-Hotline unter der Rufnummer 00800/12777777.

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