Mercedes-Rückrufe: Zweimal Sprinter

Bei im Herbst gebauten Transportern könnte die Windschutzscheibe nicht korrekt verklebt sein. Zudem müssen einige Verkaufsfahrzeuge des Anbieters Seico in die Werkstatt.

Weißer Transporter Mercedes-Benz Sprinter auf einer Landstraße
Bild: Daimler

Zwischen 3. und 13. September dieses Jahres wurde bei einigen Exemplaren des Mercedes Sprinter die Windschutzscheibe nicht korrekt verklebt. „Bei den betroffenen Fahrzeugen wird die Klebenaht der Windschutzscheibe geprüft. Ggf. wird die Windschutzscheibe neu eingesetzt“, sagte eine Sprecherin des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) auf Anfrage.

Andernfalls besteht eine Gefahr durch Wassereintritt und durch Ablösung der Scheibe bei einem Crash. Daher überwacht das KBA diesen Rückruf. Er trägt den Code „NC3WINDSS“ und betrifft in Deutschland 341 Fahrzeuge.

Noch kleiner ist ein zweiter Sprinter-Rückruf. Er beschränkt sich auf Modelle des Aufbautenherstellers Seico. Das niedersächsische Unternehmen bietet mobile Geschäfte an, also z.B. Verkaufsfahrzeuge für Wochenmärkte.

Laut KBA droht ein Versagen der Schraubverbindung der Blattfedern an der Hinterachse. Der Behördensprecherin zufolge geht es um 43 Fahrzeuge aus den Baujahren 1996 bis 2014. Die Werkstatt verbaut neu konstruierte Aufnahmen der Blattfedern an der Hinterachse.

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