Neuer Rückruf im VW-Konzern wegen Kopfstütze

Die Töchter Audi, Seat und Skoda müssen sich diesmal speziell um die mittlere Kopfstütze im Fond kümmern, weltweit bei etwa 45.000 Fahrzeugen.

Eine blaue Audi A3 Limousine steht 2016 auf einem Parkplatz mit Bergpanorama.
Bild: Audi

Erneut haben Modelle des VW-Konzerns Probleme mit den Kopfstützen. Nach Rückrufen für die Vorder– und Rücksitzbank geht es nun speziell um die mittlere Kopfstütze auf dem Rücksitz. Bei Fahrzeugen aus dem Bauzeitraum April bis Juni 2018 könnten die inneren Sicherheitsstifte der Kopfstütze fehlen, erklärten Sprecher von Audi, Seat und Skoda auf Anfrage. Zur Kernmarke VW gibt es noch keine solche Meldung.

Seat muss daher weltweit 20.711 Einheiten des Ateca zurückrufen, davon 5.658 in Deutschland. Bei Audi sind es etwas weniger, nämlich ca. 3.600 in Deutschland und 20.609 weltweit. Hier geht es um die A3 Limousine (Foto). Skoda beschränkt sich in diesem Fall auf 4.571 Einheiten des Karoq, davon 1.028 hierzulande. Alle Fahrzeuge liefen zwischen April und Juni 2018 vom Band.

„Bis zur Durchführung der Aktion empfehlen wir den mittleren Sitzplatz auf der hinteren Sitzbank nicht zur Personenbeförderung zu nutzen“, sagte der Audi-Sprecher. Die Vertragswerkstätten kontrollieren die mittlere Kopfstütze und tauschen sie bei Bedarf aus. Dies dauert den Angaben zufolge maximal eine halbe Stunde. Die Aktionscodes lauten „72i7“ (Seat), „72i8“ (Audi) und „72i9“ (Skoda).

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