Toyota überprüft Rückruf mit Rückruf

Über 13.400 Auris und Corolla müssen im August zu einer Überprüfung der Einbauposition des Takata-Gasgenerators antreten. Diesen hatten die Fahrzeuge bereits im Zuge einer früheren Aktion erhalten.

Ein silberner Toyota Corolla steht 2008 vor einer Steinmauer.
Bild: Toyota

Im Zuge der Rückrufserie aufgrund fehlerhafter Takata-Airbags erhielten in Deutschland 13.411 Toyota Auris und Corolla einen einstufigen Beifahrerairbag-Gasgenerator (Takata SPI-2). Es besteht die Möglichkeit, dass die Werkstätten dieses Bauteil bei einigen Fahrzeugen in einer gegenläufigen und damit falschen Orientierung verbauten. „Dies kann eine unzureichende Abdichtung des Gasgenerators zum Airbag zur Folge haben und bei einer Airbag-Auslösung können die generierten Gase austreten“, begründete ein Sprecher von Toyota Deutschland einen für August geplanten neuerlichen Rückruf.

Bei den betroffenen Fahrzeugen aus den Modelljahren 2007 bis 2012 prüfen die Toyota-Betriebe die Orientierung des Gasgenerators und korrigieren sie falls erforderlich. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sich der Airbag bei einem Unfall ungenügend entfaltet. Die Aktion „18SMD-050“ soll etwa 90 Minuten dauern.

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