Rückruf: Softwareupdate bei Citroën, DS, Opel, Peugeot und Toyota

Damit bei einem Behördentest die "richtigen Daten" ausgelesen werden, holen die Marken insgesamt rund 20.000 Fahrzeuge in deutsche Vertragswerkstätten.

Ein blauer Citroen C4 Spacetourer steht 2018 auf einer gepflasterten Straße.
Bild: Stellantis

Obwohl eine fehlerhafte Softwarekalibrierung des Motorsteuergeräts laut einem Toyota-Sprecher „keine negativen Auswirkungen auf die Sicherheit oder Abgasemissionen der Fahrzeuge“ hat, ruft der Hersteller in Deutschland 2.249 Exemplare des Proace (Verso) zurück – und ist damit nicht allein. Denn auch die zum Stellantis-Konzern gehörenden Fabrikate Citroën, DS, Opel und Peugeot haben die Aktion auf dem Programm.

Wie eine Konzernsprecherin auf Anfrage erklärte, wird dadurch sichergestellt, dass die Behörden bei einem „spezifischen Test die richtigen Daten“ auslesen. Gemeint sein könnten damit die verstärkten Prüfungen von auf dem Markt befindlichen Fahrzeugen, die auch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) aufgrund einer seit Ende 2020 geltenden EU-Verordnung durchführt. Sie war Folge des Dieselskandals.

Bei Peugeot umfasst der Rückruf hierzulande etwa 5.500 Einheiten der Baureihen 308, 3008, 508, 5008 und Expert/Traveller, bei Citroën/DS sind es 5.155 Exemplare des C4 Spacetourer (Foto), C5 Aircross, DS7 Crossback oder Jumpy/Spacetourer. Hinzu kommen 6.787 Opel Grandland, Vivaro und Zafira.

Alle Kfz stammen aus unterschiedlichen Bauzeiträumen zwischen März 2018 und Juni 2021. Das circa halbstündige Softwareupdate firmiert intern unter den Aktionscodes „HYR“ (Citroën/DS), „KTA“ (Peugeot), „22-C-014“ (Opel) und „22SMD-008“ (Toyota). Zu den globalen Umfängen der Maßnahmen gibt es noch keine Informationen.

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