Stellantis: Rückruf für Fiat 500 in Japan

Ein Softwarefehler in der Getriebesteuerung kann beim Herunterschalten zum Antriebsverlust führen.

Ein türkiser Fiat 500 Hybrif fährt im Februar 2020 auf einer italienischen Landstraße.
Bild: FCA Germany AG / Stellantis

Stellantis Japan hat eine Rückrufaktion für einige Fiat 500 angekündigt. Grund für den Rückruf ist ein Defekt im Getriebesteuergerät. Aufgrund eines Softwarefehlers könne es vorkommen, dass das Fahrzeug nicht vom dritten in den zweiten Gang zurückschaltet, heißt es in einer Mitteilung des japanischen Verkehrsministeriums. In solchen Fällen werde das Getriebe durch einen Sicherheitsmodus in der Neutralstellung fixiert, was zur Aktivierung der Warnlampe und möglicherweise zum Stillstand des Fahrzeugs führen könne.

Abhilfe soll eine Programmaktualisierung des Moduls schaffen. Sie ist für 1.438 Kleinwagen vorgesehen, die zwischen dem 11. April 2022 und dem 25. Februar 2023 nach Japan importiert wurden. Abgearbeitete Fahrzeuge sind an einem Aufkleber in der Nähe des Türschlosses auf der Fahrerseite mit der Kennzeichnung der betreffenden Rückrufaktion erkennbar. Der Aktionscode liegt noch nicht vor.

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