Japanische Rückrufserie: Kraftstoffpumpen-Tausch nun auch bei Mazda

Knapp 530.000 Autos droht ein Absterben des Verbrennungsmotors während der Fahrt. Zuvor hatten schon Honda, Subaru, Suzuki und Toyota aus gleichem Grund Maßnahmen gestartet.

Glänzendes Mazda-Logo in Nahaufnahme auf einem schwarzen Lenkrad.
Bild: albertoadan / pixabay / CC0 Public Domain

Wegen eines Problems mit der Kraftstoffpumpe ruft Mazda weltweit rund 530.000 Autos zurück, davon etwa 37.000 in Deutschland und weitere 111.000 in anderen europäischen Ländern. Den Baureihen Mazda2, Mazda3, Mazda6, CX-3, CX-5, CX-8, CX-9 und MX-5 drohe ein Absterben des Motors während der Fahrt, teilte die Mazda Motors Deutschland GmbH (MMD) schriftlich mit.

Ursache dafür sind mögliche Mikrorisse im Laufrad der Pumpe, hieß es. Sie könnten das Eindringen von Kraftstoff in das Laufrad ermöglichen. „Das verformte Laufrad kann gegen die umgebenden Teile wie das Gehäuse stoßen und wird dadurch blockiert. […] Wenn die Kraftstoffversorgung unterbrochen wird, geht der Motor aus“, so MMD in seinem Statement.

Das Problem ist bereits von anderen japanischen Herstellern bekannt. Auch Honda, Subaru, Suzuki und Toyota starteten deswegen schon mehr oder weniger große Rückrufaktionen in verschiedenen Märkten. Mazda sieht den Tausch der Kraftstoffpumpe bei Fahrzeugen aus dem Bauzeitraum Oktober 2017 bis Mai 2020 vor.

Eine Reparaturdauer nannte MMD bislang ebenso wenig wie einen Aktionscode. Der Beginn der Abhilfemaßnahme dürfte also noch etwas dauern. „Die Halter der betroffenen Fahrzeuge werden vom Kraftfahrt-Bundesamt kontaktiert und zur Reparatur in die Werkstatt gebeten“, kündigte der Importeur an. In den USA sollen die Halteranschreiben Anfang 2022 versendet werden.

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